Kultur - Vitrine 11

 

In dieser Tischvitrine wurden alle Funde zusammengefasst, die Zeugnisse der Lebensgewohnheiten der Burgbewohner sind.

 

- Armband

Das aus Kupferdraht geflochtene Band gehörte einer Dame. Sie konnte damit einen kleinen Beutel am Handgelenk befestigen.

- Wirtel

Als es noch kein Spinnrad gab, wurden die Fasern mit einer Spindel zusammengedreht. Die Wirtel bildete dabei den Schwungring. (Der Holzstab dient der Veranschaulichung.)

- Hahn

Das Figürchen wurde vermutlich als Spielzeug benutzt. Die Schwanzfedern des Hahnes sind weggebrochen.

- Plombe

Die ausgestellte Plombe ist ein sehr seltenes Stück. Mit ihr wurden wohl Säcke mit Handelswaren verplombt.

- Maultrommel

Eine Maultrommel ist ein Musikinstrument. Es wird mit der runden Seite auf die Zähne gelegt und an der Feder in der Mitte angezupft. Dadurch werden Töne erzeugt, die durch den Hohlraum des Mundes verstärkt werden. (Das neue Exemplar dient der Veranschaulichung.)

- Spielstein

Das Objekt könnte als Spielstein verwendet worden sein. Es ist nicht bekannt, um welches Spiel es sich handelt.

- Münzen

In der Burg und im Streubereich wurden 14 Münzen geborgen. Die älteste datiert in die Zeit vor 1300 (silberner Braktiat von Ludwig II. von Bayern, 1255 - 1294), die jüngeren Geldstücke stammen aus der Zeit um 1600.